Pathetischer Titel? Jup. Das kann wohl so sagen. Aber in gewissen Hinsichten stimmt die Überschrift einfach. Ich weiß nicht, ob sowas wohl pathetisch ist. Aber im Endeffekt ist doch eigentlich egal, woher wir unsere Einflüsse, Ideen beziehen, oder? Gut, bei mir war es nun eben ein Paar in einer Daily Soap. Gibt es Schlimmeres? Nein, ich befürchte fast nicht. Aber auch das ist mir wiederum egal.
Aber jetzt mal eins nach dem anderen: Was haben die zwei hübschen Kerle denn nun eigentlich verändert? Tja, eigentlich sind es wohl für andere Menschen nur rudimentäre Geschichten, aber für mich sind sie irgendwie sehr wichtig. Aber mal langsam.
Als ich McDean gefunden hab, bin ich grade aus England zurück nach Deutschland gekommen. Ich hab für eine Weile in London gelebt und hab mein Praxissemester dort gemacht. Was soll ich sagen? Diese verdammte Stadt ist mein zu Hause. Ich habe mich dort wohler und willkommener gefühlt, als ich es jemals in Deutschland getan habe. Als ich zurück nach Deutschland kam, war ich tottraurig. Denn eigentlich wäre ich gerne drüben geblieben. Aber ein paar wichtige Verpflichtungen haben mich dann eben doch wieder nach Deutschland geholt. Aber ich hatte Heimweh. Schreckliches Heimweh. Als ich McDean entdeckte, war es, als wenn wenigstens ein kleiner Teil zu Hause mit nach Deutschland gekommen wäre. Ich hab angefangen in englischen Communtities mitzuschreiben und hab englische Fanfics gelesen. Das Heimweh war nicht mehr so schlimm. Es wurde aushaltbar. Und da sitz ich nun immer noch in Deutschland. Auf kurze Sicht ist das nicht zu ändern. Aber übr McDean hab ich immer noch eine Verbindung nach Hause. Und das tut gut.
Eine zweite Sache, in der mich diese Geschichte furchtbar verändert hat, ist die Musik. Ich bin ja nun eignetlich von Haus aus Death Rocker. Bin das auch schon ne seeeeeeehr lange Zeit. Aber in letzter Zeit hat es begonnen mich zu langweilen. Es kam nichts neues auf den Markt, was meine Musikobsession auch nur annähernd befriedigen hätte können. Tja, und dann kam der McDeanSoundtrack. Und was soll ich sagen? So viele neue Welten haben sich ergeben. Unglaublich. Wenn man so, wie ich, jahrelang in seiner kleinen Schüssel gesessen hat und nie über den Rand geschaut hat, dann ist man erstaunt, dass da draussen noch ein ganzs Universum an Möglichkeiten existiert. Und das ist ziemlich aufregend. Neu. Wunderschön.
Ihr seht: Diese dämliche Soap-Geschichte hat mein Leben ziemlich auf den Kopf gestellt. Aber nur zum Positiven. Immer nur zum Positiven.
Mittwoch, 8. Oktober 2008
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