Freitag, 2. Mai 2008

Dero - Press rewind - Part 1

(Ja, ich weiß. Diese Geschichte hier zu posten grenzt an Wahnsinn. Aber ich möchte es trotzdem tun. Es gibt nämlich keine einzige Geschichte, auf die ich so stolz bin, wie diese hier. Und daher darf sie in einem Fanficblog von mir auch nicht fehlen. Ich schätze zwar, dass ich mit dem Posten ein gutes Jahr beschäftigt bin, aber egal. Was muss, das muss.)

Müde blinzelte er der Sonne entgegen, die langsam durch das kleine Schlafzimmerfenster fiel. Es konnte doch unmöglich schon so spät sein? Mit fahriger Hand grabschte er auf den Nachttisch neben sich und suchte nach seiner Uhr. Doch tatsächlich. Es war neun Uhr. Er fluchte leise als er plötzlich ein Grunzen neben sich hörte, welches seinen Blick auf die schlafende Person neben sich lenkte. Roman musste kichern. Er war ja selber schon so eine Schlafmütze, aber ihn konnte er einfach nicht schlagen. Es könnte ein Erdbeben losbrechen und er würde nicht erwachen. Tatsächlich rasten unter ihrem Fenster fast jede Nacht Polizei oder Krankenwagen vorbei, was Roman jedes Mal fast senkrecht im Bett stehen ließ, doch ihn schien es nicht zu stören. Er schlief weiter mit einer engelsgleichen Ruhe. Atemlos betrachtete Roman den dunklen Schopf, der knapp unter der Decke hervorlugte und wieder war er sich bewusst, wie viel Glück er gehabt hatte. Hätte man ihn vor einem Jahr gefragt, er hätte sich nicht träumen lassen, dass das Schicksal all dies für ihn vorgesehen hatte. Doch es war tatsächlich Realität. Er lag hier neben seinem wunderbaren Eishockeyspieler und sie waren zusammen. Zwar nicht mehr in Essen, aber es war ihnen beiden klar, dass es in Essen keine wirkliche Zukunft für sie gegeben hätte. Nicht, nach allem, was gewesen war. Nicht nach… Nein Roman. Denk nicht daran. Es ist vorbei. Das alles ist vorbei und Geschichte. As sie dann das Angebot aus London bekommen hatten, hatten sie es als Wink des Schicksals gesehen. Endlich hatten sie die Chance ihre alten Dämonen hinter sich zu lassen und besonders für Roman war es der klarer Neuanfang, den er dringend bedurfte. In Essen lauerten die Erinnerungen an jeder Straßenecke, in jeder Begegnung. Nein, der Neuanfang war gut und wichtig. Die plötzliche Bewegung neben sich ließ ihn aus seinen Gedanken schrecken. „Oh mein Gott. Es lebt.“ Lachte Roman. „Sehr witzig.“ War nur die gegrunzte Antwort des Dunkelhaarigen. „Wie kann man so früh nur so gute Laune haben? Das ist echt pervers.“ Mit einem weiteren Grunzer verschwand der Kopf wieder unter der Decke. Lächelnd zog Roman ihn wieder hervor und schaute tief in die fast schwarzen Augen. „Wie kann ich denn nicht gut gelaunt sein, wenn ein neuer Morgen einen neuen Tag mit dir verspricht?“ Er konnte sich seinem Charme einfach nicht entziehen. Er wusste nicht, wie er es machte, aber Roman schaffte es immer, die richtigen Worte zu finden. Lächelnd zog er ihn an sich und gab ihm einen zärtlichen Guten-Morgen-Kuss. „Womit hab ich dich nur verdient?“ „Ich habe keine Ahnung.“ Lachte Roman und kuschelte sich noch enger an den wohlgeformten Oberarm des Eishockeyspielers. „Ich liebe dich, Patrick.“


Lächelnd wischte er die Toastkrümel von der Arbeitsplatte, die Patrick hinterlassen hatte. Er kannte seinen Chaoten nur zu gut und er hatte dessen Macken in diesem einen Jahr, das sie nun schon zusammenlebten, wirklich schätzen gelernt. Früher hätte er sicher den Krümelverursacher mit einem kleinen Handstaubsauger erschlagen, aber jetzt wischte er sie nur noch mit einem milden Lächeln weg. Patricks ruhige und ausgeglichene Art hatte ihn angesteckt. Es gab viel wichtigere Dinge im Leben, die das Aufregen vielleicht lohnten. „Sorry Hun. Ich habs ein wenigs eilig gehabt.“ Patrick, der grade aus dem Bad wieder in die Küche geschossen kam, hatte Romans unauffällige Geste natürlich bemerkt. Er wusste, dass Roman eine saubere und ordentliche Küche mochte und ihn Brotkrümel jedes Mal in den Wahnsinn trieben. Und er bemühte sich wirklich, diesem wunderschönen Mann zu Liebe seine Schlampigkeit auf ein Minimum zu begrenzen, aber es klappte halt nicht immer. „Schon gut. Ich kenn dich ja nicht anders.“ Lachte Roman. „Sag mal, hast du eigentlich die Flüge gebucht?“ Die kleine, unschuldige Frage schaffte es, dass sich Romans Magen zu einer Faust zusammenballte. Seine Stimme zitterte ein wenig und er hoffte inständig, dass Patrick dies nicht bemerken würde. „Ja, hab ich am Wochenende schon gemacht.“ „Klasse. Ich freu mich wirklich schon so sehr auf die Hochzeit. Ich hab das Gefühl, wir waren schon seit Ewigkeiten nicht mehr in Essen. Seit genau 378 Tagen, zwei Stunden und ungefähr fünf Minuten, fügte Roman in Gedanken hinzu. „Ich freu mich wirklich so sehr für Anette und Ingo. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie sie es mit dem alten Chaoten immer noch aushält.“ Patrick lachte. Doch Roman bekam nur mit einem halben Ohr mit, was sein Freund ihm da erzählte. Zu weit weg waren seine Gedanken. „Du machst dir Sorgen.“ Patrick schien immer genau zu wissen, wie es Roman grade ging. „Bin ich so leicht zu durchschauen?“ Roman blickte ihn schuldbewusst an. „Vielleicht nicht für jeden, aber für mich schon.“ Liebevoll lächelte Patrick Roman an und strich ihm sanft über die Wange. „Du hast Angst davor ihn wieder zusehen.“ „Würdest du mir glauben, wenn ich nein sage?“ „Nein, keine Sekunde.“ Patrick nahm Romans Hand in die seine. „Aber das ist in Ordnung. Euch hat so viel verbunden, du hast so viel für ihn ertragen. Er hat fast dein ganzes Leben zerstört. Da hätte ich auch Angst.“ Roman blickte ihn dankbar an. „Aber mach dir keine Sorgen, Honey. Ich lass nicht zu, dass irgendwer dir wieder weh tut. Das verspreche ich.“


Langsam ließ Roman sich auf die weiche Couch fallen. Patrick war endlich Richtung Training abgeschwirrt, denn obwohl Roman seinen Liebsten immer gerne um sich hatte, brauchte er heute ein wenig Zeit für sich. Die Hochzeit seiner besten Freunde stand vor der Tür und um so näher der Termin rückte, umso mehr ergriffen ihn die Dämonen der Vergangenheit erneut. Vorsichtig nahm er einen Schluck Earl Grey, den er natürlich stilecht mit Milch trank, und ließ seinen Blick über die kleine Parkanlage schweifen, die ihrer Wohnung gegenüber lag. Er liebte sein Leben hier wirklich. Er liebte Patrick, er liebte London, er liebte seine neue Arbeit. Aber immer wieder verselbstständigten sich seine Gedanken und immer wieder fragte er sich, was gewesen wäre, wenn die Dinge in diesem verdammten Winter nur anders gelaufen wären. Er stellte seine Tasse energisch auf das kleine Beistelltischen und atmete tief ein. Nein Roman, vergiss es. Die Dinge waren so, wie sie waren und sie waren gut so. Alles hatte sich fantastisch entwickelt von der Sekunde an, als er den dunkelhaarigen Eishockeyspieler in dieser Bar getroffen hatte. Er war damals in dieser Bar gewesen, um zu vergessen. Er war auf der Suche nach einem schnellen Abenteuer. Irgendetwas, das die Leere in ihm vielleicht für wenige Stunden hätte füllen können. Irgendjemand, der ihn wieder fühlen lassen konnte, dass er kein abstoßender, bemitleidenswerter Kerl war, den eh niemand wollte. Er hätte nie gedacht, dass ihm dort die Liebe über den Weg laufen würde. Doch das war sie. Er hatte Patrick vorher schon ein paar Mal in der Eishalle der Steinkamps gesehen, aber hätte nie vermutet, dass dieser schwul sei. E hatte eine Menge an Gerüchten über den neuen Eishockeyimport von der Insel gehört, aber über seine Sexualität war nichts bekannt geworden. Und als er ihn da so alleine in dieser Schwulenbar mitten in Essen gesehen hatte, hatte er ihn für absolut abendteuertauglich erklärt. Doch aus dem Abenteuer war nichts geworden. Beide hatten den Abend damit verbracht über die verschiedenen Bedeutungen von Worten in ihren jeweiligen Sprachen zu lachen. Roman hatte sich schon lange nicht mehr so lebendig gefühlt. Nach einer Stunde und einigen Drinks mehr waren sie dazu übergegangen, sich gegenseitig ihre Lebensgeschichten zu erzählen und wurden nicht müde, den anderen mit „Hey, genauso war das bei mir auch.“ zu unterbrechen. Sie hatten aber auch wirklich viel gemein. Wie ihr Outing abgelaufen war, verflossene Lieben, gebrochene Herzen. Und zu vorgerückter Stunde und mit steigendem Alkoholpegel gestanden sich beide, dass sie eigentlich nur mit der Absicht auf ein schnelles Abenteuer in die Bar gekommen waren. Dass sie beide eigentlich nur verzweifelt versuchten, ihre gebrochenen Herzen zu flicken.

„Weißt du, ich hab England ein wenig fluchtartig verlassen. Ich konnte einfach nicht bleiben. Nicht bei ihm.“ Patrick nahm einen heftigen Zug aus seiner Bierflasche. „Was ist passiert?“ Roman schaute ihn mitleidig an. Er kannte den Schmerz, den er in Patricks Augen sehen konnte, nur zu gut. „Tja, verlieb dich halt nie in einem Mannschaftskollegen. Vor allem besser nicht in einen Hetero-Mannschaftskollegen.“ Er seufzte. „Andy war einfach unglaublich. Als er das erste Mal beim Training auftauchte, dachte ich wirklich, mein Herz würde stehen bleiben. Er schien direkt aus meinen Traumvorstellungen vor mir aufs Eis projiziert worden zu sein. Blondes, volles Haar und die unglaublichsten blauen Augen, die ich jemals gesehen habe. Ich war auf der Stelle verknallt.“ Patrick schaute verträumt ins Nirgendwo. „Aber Homosexualität und Eishockey passen nun nicht wirklich zusammen und obwohl die meisten meiner Kollegen schon wussten, dass ich schwul bin, hätte ich nie irgendwas in Richtung Andy unternommen. Nach einem Auswärtsspiel haben wir dann ein Zimmer geteilt. Wir waren beide ziemlich betrunken. Irgendwann hab ich mir dann ein Herz gefasst und ihm gesagt, was ich fühle. Und weißt du was?“ Er schaute Roman nun wieder direkt an. „Er hat mich nicht ausgelacht oder weggeschubst. Er war nicht entsetzt oder angeekelt. Nein. Er hat nur gelächelt und gesagt: Ich dachte schon, du sagst es mir nie.“ Tränen funkelten in Patricks Augen. „Und von der Nacht an, war alles anders. Wir haben immer ein Zimmer geteilt, ach was sag ich Zimmer, ein Bett. Wenn wir im Training waren, kam er abends zu mir. Alles war so schön. Ich hab ihn geliebt. Ich hätte alles für ihn getan. Ich war so glücklich, ich hätte am liebsten der ganzen Welt von uns erzählt.“ Mit einer schnellen Handbewegung wischte sich Patrick eine Träne von der Wange. „Was ist dann passiert? Wo ist er jetzt?“ „Er ist immer noch in Liverpool. Vermutlich sitzt er grade am Tisch bei seiner Mum mit seiner tollen Vorzeigefreundin, die er nie geliebt hat.“ Patricks Stimme klang bitter. „Er hatte eine Freundin nebenher?“ Roman konnte es nicht fassen. „Ja. Er hat mir immer wieder gesagt, dass das alles nichts zu bedeuten hätte, dass er nur zur Tarnung mit ihr zusammen wäre. Aber irgendwann war mir das einfach genug. Ich hab ihn vor die Wahl gestellt: entweder eine öffentliche Beziehung oder gar keine. Tja, du kannst raten, wofür er sich entschieden hat.“ Patrick lachte bitter auf. „Männer können solche Idioten sein.“ Roman schüttelte den Kopf. „Jap, das können sie. Vielleicht sollten wir doch wieder zum anderen Ufer wechseln.“ Patrick schaute Roman lachend an, so dass auch dieser lachen musste. „Ne danke. Ich fühl mich hier eigentlich ganz wohl.“ „Na dann auf die idiotischen Kerle und auf das wir irgendwann den Richtigen finden.“ Sie stießen mit ihren Bierflaschen an und lachten. Roman fühlte sich in diesem Moment so unglaublich gut. Er hatte endlich wieder das Gefühl zu leben. Patrick schien ein wirklich netter Kerl und er schien ihn auch verstehen zu können. Ja, Patrick schien wirklich ein netter Kerl zu sein.


Nach dem Abend in der Bar hatte es nicht mehr lange gedauert, bis aus der tiefen Freundschaft, die die beiden von Anfang an verbunden hatte, eine tiefe Liebe wurde. Sie waren beide tief verletzt, fühlten sich einsam und waren froh darüber, endlich wen gefunden zu haben, dem sie vertrauen konnten, bei dem sie keine Angst haben mussten, verletzt zu werden. Doch ihre Beziehung stand unter keinem guten Stern. Immer wieder liefen sie Deniz über den Weg, der wie ein böser Schatten über der noch jungen Beziehung hing. Roman wusste, dass er Patrick nicht auf dieselbe Art und Weise liebte, wie er es bei Deniz getan hatte. Die Liebe zu Deniz war heiß gewesen, zu heiß. Sie hatte ihn fast verbrannt. Die Liebe zu Patrick war warm und vertraut. Sie gab ihm Geborgenheit und Sicherheit. Wie konnte er also auch nur daran denken, dass… Nein, er konnte den Gedanken nicht mal zu Ende denken. Daher war Roman damals sehr froh gewesen, als Patrick ein Angebot aus London bekommen hatte. Er war eh nie sonderlich glücklich in Deutschland und wollte wieder zurück auf die Insel. Als er Roman dann fragte, ob er sich vorstellen könnte mitzukommen, war dieser nur erleichtert und glücklich. Sie würden einen neuen Anfang machen. Ohne Deniz, ohne die ganzen bitteren Erinnerungen. Und so hatten sie ihre 7 Sachen gepackt und waren hier her gezogen. Roman liebte sein neues Leben. London war einfach wunderbar. Die Trainingsbedingungen waren unvergleichlich und auch das Leben mit Patrick war unglaublich. Er musste sich nicht mehr um solche Kindereien wie bei.. Nein, er wollte nicht einmal den Namen denken. Mit Patrick war alles so viel leichter. Patrick war sich in allen Dingen sehr sicher. Er wusste, wer er war und er wusste, was er war. Und das war für Roman eigentlich alles was zählte. Er musste keine Angst mehr haben, er musste nicht mehr für zwei kämpfen. Er konnte endlich wieder eine ganz normale Beziehung genießen.

Doch mit der Einladung zu Anettes und Ingos Hochzeit, die mit einer Rückkehr nach Essen verbunden war, schien alles wieder hoch zukommen. All die Gedanken und Gefühle, die doch schon so lange nicht mehr da sein durften, die er schon so lange nicht mehr fühlen durfte. Aber er konnte es nicht ändern. Mit dem Gedanken an Essen kam auch die ganze Vergangenheit wieder, die Roman doch so gerne vergessen wollte. Sein langer Kampf um Deniz, die Hoffnungen und schließlich die Niederlage. Er hatte damals nicht gewusst, wie er das überleben sollte. Er war tagelang, wochenlang nur als Hülle durch die Welt gewandert, hatte nicht schlafen können und hatte so viel geweint, wie in seinem gesamten Leben noch nicht. Er war soweit gegangen, wie er es nicht für möglich gehalten hatte. Er hatte alles verloren, seine Liebe und viel schlimmer: seinen Stolz. Wie war er Deniz hinterher gekrochen. Ja, gekrochen war der richtige Ausdruck. Er hatte all sein Ehrgefühl, seinen Stolz vergessen und hatte ihn angefleht ihn wieder zurückzunehmen. Er war ihm sogar heimlich in die Dusche nachgestiegen, nur um ihm zu beweisen, dass er doch schwul war. Doch an diesem Punkt angelangt war es einfach nur zu viel gewesen. Er wusste, dass er sich selber nicht mehr so erniedrigen durfte. Ja, er hatte Deniz geliebt, wie noch niemanden auf der gesamten Welt, aber egal wie groß diese Liebe nun war, er musste sich mehr lieben, er musste sich selber schützen. Also hatte er sich zurückgezogen. Zurückgezogen von der Welt, zurückgezogen von sich selbst. Er hatte nur noch trainiert und geschlafen. Diesem Umstand verdankte er nun zwar auch, dass er als brandheißer Favorit für Olympia galt, aber im Endeffekt hatte erst Patrick ihn wieder aus seiner Ohnmacht befreien können. Nach und nach hatte er seine Wunden heilen können, so dass nur noch Narben geblieben waren. Und Roman konnte gar nicht beschreiben, wie groß seine Angst war, dass die wohl versteckten Narben wieder aufreißen würden, wenn er Essen betrat. Nervös kaute er auf der Ecke des Kissens, welches er im Arm hielt. Er würde nach Essen zurück müssen. Er wusste nur nicht, ob er es überleben würde.


„Komm schon, Honey. Wir haben an alles gedacht.“ Entnervt rollte Patrick mit seinen Augen. „Ich will nur noch einmal die Kaffeemaschine checken.“ Roman hatte schon wieder den Schlüssel in der Tür, doch Patrick hielt ihn zurück. „Sweety, das hat du jetzt schon zweimal. Das Haus wird nicht abbrennen, weil wir weg sind.“ „Ich will nur sicher gehen, dass ich später noch ein zu Hause habe, zu dem ich zurückkehren kann.“ Sagte Roman leise. Beide wussten, dass er nicht über die Kaffeemaschine oder das Bügeleisen sprach. Patrick wusste genau, wie unruhig Roman wegen des Besuchs in Deutschland war. Aber er war auch sicher, dass dieser Besuch wichtig für Roman war, ja, wichtig für ihre Beziehung. Roman musste endlich seinen alten Ängsten entgegentreten. Er musste sie ein für alle mal besiegen. Sonst würden sie immer weiter zwischen ihnen stehen. „Du wirst hier immer ein zu Hause haben. Das weißt du.“ Er schaute Roman tief in die Augen und nahm zärtlich seine Hand. „Aber nun los. Der Zug nach Luton wartet nicht auf uns.“

2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Auf diese Geschichte kannst du aber auch sehr, sehr stolz sein. Wenn ich mir überlege, wie oft sich beim Lesen mein Herzschlag beschleunigt hat und ich jedesmal ungeduldig auf den nächsten Teil gewartet habe. *g*

Heartbreak hat gesagt…

danke schön.. *rot werd* ja, da hängt auch einfach mein herz dran.