Montag, 31. März 2008

JPC - A New Life - Part 4

(Wir müssen hier ja mal langsam etwas in Fahrt kommen, sonst wird dieses Blog nie wirklich aktuell sein.. Also gehts es mit einer riesigen Geschwindigkeit weiter.)

„Okay. Da wären wir also.“ Langsam öffnete Craig die Tür zu ihrer neuen Wohnung. Zu der Wohnung, die nun ihr zu Hause sein würde. Der Gedanke daran ließ Craigs Herz einen kleinen Sprung machen. Ihr zu Hause. Das klang so gut in seinen Ohren. Jeden Tag mit ihm verbringen zu können, abends gemeinsam auf der Couch Blödsinn im Fernsehen schauen und nachts in seinen Armen einschlafen. Konnte es etwas Perfekteres geben? Craig war sich sicher, dass es das nicht gab. Mit einem Lächeln trat er in den kleinen Flur. Er hatte die Wohnung bisher nur auf Bildern gesehen, doch diese schienen sehr realistisch gewesen zu sein, denn alles sah genauso aus, wie er es erwartet hatte. Unsicher drehte er sich zu dem Mann, der nach ihm in den Flur getreten war, um. „Und? Was sagst du?“ John Paul schaute ihn lachend an. Die Stimmung zwischen ihnen hatte sich auf dem Flug merklich entspannt. „Also, was ich bisher von der Eingangstür und dem Flur gesehen habe, finde ich klasse.“ Craig wurde rot. „Aber natürlich. Ich zeig dir den Rest.“ Er nahm dem jungen Mann seine Taschen ab und schloss die Eingangstür hinter ihnen. „Hätte ich dich eigentlich über die Schwelle tragen müssen?“ Er schaute John Paul mit einem verschmitzen Lächeln an. „Als ob du mich auch nur hochheben könntest, Mister Leichtgewicht Dean.“ Lachte John Paul. „Hey. Ich hab ganz schön viel Kraft in diesen Armen. Da, fühl.“ Um seine Worte zu untermauern nahm er John Pauls Hand und legte sie auf seinen angespannten Oberarm. „Da. Alles Muskeln.“ John Paul nahm diese Aufforderung nur zu gerne an. Langsam strich er über den wohlgeformten Oberarm seines Freundes. Er kannte jede einzelne Rundung dieses perfekten Armes. Langsam ließ er seine Hand weiter nach oben wandern bis sie schließlich Craigs Nacken erreicht hatte. Er schaute tief in die schokobraunen Augen seines Gegenübers, bevor er ihn langsam an sich zog und seine Lippen das geliebte Gegenstück fanden. Zärtlich bat er mit seiner Zunge um Einlass, bevor sie sich in einem leidenschaftlichen Kuss wieder fanden. Immer enger zogen sie sich an einander, immer tiefer und leidenschaftlicher wurden ihre Küsse. In einer kurzen Pause zum Luftholen keuchte John Paul: „Vielleicht solltest du mir als erstes das Schlafzimmer zeigen.“ Er lächelte Craig verliebt an. Es tat so gut, ihn endlich wieder zu fühlen, endlich wieder frei zu sein. Die letzte Woche in Hollyoaks war schwer gewesen. Immer und überall waren Menschen um sie herum gewesen. Menschen, die sie argwöhnisch beobachtet hatte, die jeden ihrer Schritte kontrolliert hatten. Sie hatte sich in dieser Woche kaum küssen können, sich kaum gespürt, doch nun, wo er wieder die weichen Lippen des wunderschönen Mannes auf seinen spüren konnte, wusste er wieder, was er die ganze Zeit über so schmerzhaft vermisst hatte. Vorsichtig legte Craig seine Hand auf John Pauls Wange und schaute in dessen wunderschönen, saphirblauen Augen, die jetzt endlich wieder strahlten. Sie strahlten so, wie sie es immer taten, wenn sie sich mit seinen trafen. „Ich liebe dich so sehr, John Paul. Vergiss das nie.“ Diese Liebeserklärung traf ihn direkt ins Herz und mit belegter Stimme und einem verräterischen Funkeln in den Augen antwortete er: „Dann solltest du mir vielleicht zeigen, wie sehr du mich liebst. Nur damit ich es nicht vergesse.“ Diese Aufforderung war zu viel für Craig und so zog er seinen Liebsten hinter sich ins Schlafzimmer.

Müde und erschöpft lagen sie sich in den Armen. Craig kuschelte sich noch tiefer in den John Pauls Arm und seufzte leise. „Was ist los?“ John Pauls Stimme klang etwas besorgt, während er mit seiner Hand weiter über Craigs Oberarm strich. „Mir ist nur grade etwas aufgefallen.“ „Und das wäre?“ „Das wir grade das erste Mal nicht aufpassen müssen, ob jemand hereinstürmt. Wir müssen uns jetzt nicht heimlich anziehen und einer von uns muss aus dem Haus des anderen schleichen. Wir können das erste Mal so zusammen liegen bleiben, so lange wie wir wollen.“ John Paul schloss die Augen und lächelte. Hatte das grade wirklich Craig Dean gesagt? Sein Craig Dean? Er konnte es nicht fassen. Eine Welle des Glücks übermannte ihn und nun war es an ihm leise zu seufzen. „Stimmt. Du hast recht. Und soll ich ehrlich sein? Ich mag das.“ Zärtlich zog er ihn noch näher an sich heran. „Und das alles hätte ich beinah kaputt gemacht.“ John Paul verkrampfte sich augenblicklich. Die Worte trafen ihn wie einen unerwarteten Schlag in den Magen. Sofort waren wieder alle Zweifel da. Craig fühlte augenblicklich die Veränderung seines Freundes. „John Paul, wir müssen darüber sprechen. So gerne ich jetzt auch so tun würde, als wenn das heute nicht passiert wäre. Es ist aber passiert und wir müssen damit irgendwie umgehen.“ Craig hatte sich aus der Umarmung gelöst und sich aufgesetzt. Nun saß er ihm direkt gegenüber und schaute ihn erwartungsvoll an. „Ich weiß nicht. Was gibt es da noch groß zu reden? Du hast mir versprochen, dass es anders wird und wir werden eben sehen, ob du das Versprechen hältst.“ Etwas entnervt fuhr sich John Paul durch das Haar. „Aber du glaubst mir nicht.“ Diese sachliche und nüchterne Feststellung ließ John Paul zusammenzucken. „Doch, natürlich glaube ich dir.“ Seine Augen flackerten bei diesen Worten hin und her. „John Paul McQueen, du bist so ein verdammt schlechter Lügner.“ Wenn die ganze Angelegenheit nicht so verdammt schmerzhaft gewesen wäre, dann hätte Craig sicher laut gelacht. „Du hast mir von Anfang an nicht geglaubt.“ Betreten schaute John Paul zur Seite und machte somit ein stilles Eingeständnis. „Warum bist du dann mitgekommen? Warum bleibst du bei mir, wenn du mir nicht vertraust?“ John Paul hatte die Augen geschlossen als er den Kopf wieder zu Craig drehte und als er sie endlich wieder öffnete, schimmerten Tränen in ihnen. „Weil ich dich verdammt noch eins liebe. Ich wusste von Anfang an, dass es keine gute Idee ist, dir zu sagen, dass ich dich liebe, aber trotzdem habe ich es getan. Ich wusste ebenso, dass es nicht richtig ist, mit dir zu schlafen, während du noch mit Sarah zusammen warst, aber trotzdem habe ich es getan. Und genauso weiß ich jetzt, dass es sicher nicht die beste Idee war, mit dir zu kommen. Aber verdammt. Ich liebe dich. Und ich kann mir nicht vorstellen, auch nur einen Tag, eine Stunde oder auch nur eine Minute ohne dich zu sein. Wenn das heißt, dass ich jetzt wieder dein kleines, schmutziges Geheimnis bin, dann ist das eben so. Es bringt mich um. Wirklich. Aber noch mehr würde es mich umbringen, wenn ich ohne dich wäre.“ Langsam fanden die Tränen ihren Weg an seinen Wangen herunter. Er machte nicht einmal die Anstalten sie wegzuwischen.

Craig starrte ihn nur schockiert an. Er hatte gewusst, dass er John Paul mit seinem Verhalten verletzte. Er hatte gewusst, dass John Paul ihn liebte. Aber es war das erste Mal das er dieses so klar und ehrlich hörte. Es brach ihm fast das Herz und es füllte sein Herz ebenso mit unendlich viel Freude. Was hatte er nur getan, um diese bedingungslose Liebe zu verdienen? Wie konnte er diesen außergewöhnlichen Mann auch nur eine Sekunde verleugnen? Vorsichtig beugte er sich nach vorne und wischte mit seinem Daumen die Tränen von seiner Wange. Langsam und zärtlich gab er ihm einen Kuss auf die Stirn. „Sch. Nicht mehr weinen.“ Er strich ihm beruhigend über das Haar. „Ich werde dir nie wieder Grund zum Weinen geben. Das verspreche ich dir. Nie wieder.“ Er zog den blonden Mann behutsam in seine Arme und wiegte ihn leicht hin und her. Für ein paar Minuten verbrachten sie so schweigend auf ihrem Bett, bevor John Paul sich von ihm los machte. „Das kannst du nicht versprechen. Das weiß ich. Du bist noch nicht bereit dafür.“ Craig schaute ihn sprachlos an. John Paul hatte ihn an seiner empfindlichsten Stelle getroffen, denn er hatte recht. Craig war noch nicht bereit. Er war noch nicht bereit nach draußen zu gehen, mit stolz erhobenen Kopf und zu sagen, zu gestehen, was er war. „Du hast recht.“ Verlegen rieb er sich mit der Hand über den Nacken. „Aber ich würde es so gerne. Gott, ich würde es so gerne.“ Dieses Mal waren es Craigs Tränen, die sich langsam ihren Weg suchten und dieses Mal war es John Paul der den dunkelhaarigen Mann wieder an sich zog. „Ich weiß doch, mein Schatz. Ich weiß doch.“ „Aber warum ist es dann so schwer. Ich liebe dich so sehr. Ich würde dich am liebsten ununterbrochen küssen, dich berühren. Aber ich kann es einfach nicht. Ich hab so viel Angst vor den Menschen. In diesen Augenblicken sehe ich nur noch sie. Sehe, wie sie auf mich zeigen. Ich kann dann einfach nicht mehr rational handeln. Und du glaubst nicht, wie sehr ich mich dafür hasse.“

JPC - Fanvideo

Damit es hier nicht zu langweilig wird, wird jetzt auch mal wieder was mit bunten Bildchen gepostet. Mein erstes Fanvideo. Als ich damals das Lied gehört hab, wollte ich sofort ein Video dazu machen, es hat dann aber noch drei Monate und eine neue Serie gebraucht, bis ich es endlich gemacht hab. Der Song ist eine Coverversion von "Show me heaven" und zwar von den wahnsinnig brillianten Zombina and the Skeletones.. Zusammengeschnitten aus meinen ganzen JPC-Lieblingsszene ist es eigentlich mal wieder nichts anderes als ein Paar süße Jungs, die sich auf süße Art und Weise die Zeit vertreiben. Aber Himmel, was will man denn mehr. :-)

Dero - Liebe allein - Part 4

Erschöpft, aber überglücklich wachte Roman an diesem Samstagmorgen auf. Es war gestern sehr spät geworden nach der Aufzeichnung, aber immerhin waren sie weiter gekommen. Nein, sie waren nicht einfach nur weitergekommen, sondern waren sowohl vom Publikum als auch von der Jury zum besten Paar des Abends gewählt worden. Roman war sich wohl bewusst, dass die Publikumswertung rein gar nichts mit ihm zu tun hatte, sondern nur mit der Beliebtheit seiner Partnerin, doch das Juryurteil war für ihn gewesen. Sie hatten damit seine eigene Leistung und seine Leistung als Trainer bewertet und auf beides konnte er sehr stolz sein. Ria war gelaufen wie ein alter Hase und sie hatten perfekt harmoniert. Wenn er dabei an einige seiner lieben Eislaufkollegen dachte, deren Partner nicht nur einmal das kalte Eis geküsst hatten, konnte er nur ein Stoßgebet zum Himmel schicken, dass man ihm diesen talentierten Engel zur Seite gestellt hatte. Dabei hatte ihre Kür gar nicht so sonderlich gut angefangen. Als Tim ihnen beiden kurz vor dem Lauf noch Glück wünschen wollte und beiden einen Kuss auf die Wange gegeben hatte, wäre Roman fast vor lauter Nervosität hingefallen. Aber kaum waren die Scheinwerfer auf ihn gerichtet, war das alte Zirkuspferd wieder in der Manege und er lief perfekt wie immer. Aber Tim. Er hatte in letzter Zeit mehr an ihn denken müssen, als gut für ihn war. Dabei wusste er nicht einmal warum. Er war mit Deniz zusammen und er liebte ihn über alles. Er hatte so viel Schlimmes durchmachen müssen für diese Beziehung und er war eigentlich recht glücklich mit ihm. Natürlich gab es da einige Dinge, die ihn manchmal störten, aber im Grunde seines Herzens hatte er diese Beziehung vom ersten Augenblick gewollt als er Deniz getroffen hatte. Das nun nicht alles Rosa-Sonnenschein war, das war nur normal. Nichts konnte so sein, wie er es sich in unzähligen, schlaflosen Nächten vorher ausgemalt hatte. Aber wie sollte es das auch? Das war nun die Realität und die war immer anderes als die Träume. Also warum war da immer wieder Tim, der in seinen Gedanken spukte?

Das Klingeln seines Handys ließ ihn aufschrecken. Auf dem Display konnte er den Anrufer erkennen. Deniz. Wieder keimte sein schlechtes Gewissen auf. „Hallo Schatz. Was gibt’s?“ Romans Stimme klang etwas heiser. „Hey, ich wollte dir nur zu deinem Erfolg gestern Abend gratulieren. Ihr beide wart echt traumhaft zusammen.“ Die Stimme am anderen Ende klang aufrichtig begeistert. „Ich glaube, alleine die WG hat gestern dreitausend Mal für euch angerufen.“ Deniz Lachen klang in Romans Ohren. Er liebte dieses Lachen so. Und doch klang es ganz anderes als das dunkele Samtlachen einer bestimmten anderen Person. Er schüttelte diesen Gedanken sofort wieder von sich. „Dann haben wir euch also unseren Sieg zu verdanken?“ „Ach Quatsch. Das habt ihr schon ganz allein geschafft. Du hättest gestern mal Diana und Anette sehen müssen. Die beiden haben mit euch mitgefiebert, das war schon fast unheimlich. Das Anette das Sofakissen nicht komplett verspeist hat.“ Deniz kicherte. „Aber mal was ganz anderes: Ria und ich wollen heute Abend losziehen und unseren Erfolg feiern. Hast du vielleicht Lust mitzukommen? Ich würde mich echt freuen. In letzter Zeit haben wir ja irgendwie kaum mal eine Minute für einander.“ Romans Stimme hörte sich etwas sehnsüchtig an und somit fiel Deniz seine Antwort auch nicht leicht: „Ich würde ja gerne, aber mein Dad hat mich zum Kellnern abkommandiert. Jetzt so lange das Baby noch nicht da ist, wollen Dad und Nadja noch mal ein schönen, romantischen Abend verbringen und irgendwer muss den Laden ja schmeißen. Tut mir wirklich leid.“ Roman konnte seine Enttäuschung kaum verbergen. „Ja klar, das versteh ich schon. Schade. Aber vielleicht haben wir ja nächste Woche mehr Glück.“ Er seufzte. „Ja, das hoffe ich auch. Du fehlst mir nämlich.“ Roman musste lächeln. „Du mir doch auch.“

Ria hatte Roman am frühen Abend abgeholt. Natürlich war sie standesgemäß mit Limo und Bodyguard am Loft aufgetaucht. Entschuldigend murmelte sie: „Tut mir echt leid für den Aufstand, aber ganz ohne Bodyguard geht das nicht mehr. Bei euch im Zentrum ist das ja okay. Das ist ja für die breite Öffentlichkeit gesperrt, aber wenn ich abends unterwegs bin, dann ist das einfach zu gefährlich.“ Roman lächelte sie ermunternd an. „Kein Problem. Ich wollte schon immer mal wissen, wie das ist, ein Superstar zu sein.“ Er kicherte. „Na, dann rein mit ihnen in de Limousine, Herr Wild. Ich werde dir heute Abend schon zeigen, wie das Leben der Reichen und Berühmten ist.“ Sie warf sich schwungvoll ins Auto. „Und danach wirst du feststellen, wie doof das eigentlich ist.“

Nach kurzer Fahrt hatten sie auch schon das Exilia erreicht. Der absolute Nobel- und Prominentenschuppen Essens. Geduckt liefen sie durch ein kleines Blitzlichtgewitter Richtung Eingang, wo sie auch sofort von einem der Kellner in Empfang genommen und weiter zur Vip-Lounge geführt wurden. Oder wohl eher das, was man in Essen eine Vip-Lounge nannte. Roman sah sich um und erkannte niemanden dieser angeblichen Prominenten, was ihn auch eigentlich nicht weiter überraschte, war Essen ja nun auch nicht grade für seine Stardichte berühmt. Wozu aber dann der Vip-Bereich? Irritiert schaute er Ria an. „Du fragst dich, wer diese ganzen Leute sind, richtig?“ „Ja schon.“ „Das sind alles irgendwelche C-Promis, von denen noch kein Mensch gehört hat oder Kinder reicher Eltern. Die meinen, dass sie uuuuunbedingt in die Vip-Lounge müssen. Man ist ja wichtig.“ Sie lachte. „Dabei wäre ich viel lieber bei dem Normalvolk da unten. Aber das geht ja leider wegen der Sicherheit nicht. Tony würde nen Herzinfarkt bekommen, wenn er mich da unten beschützen müsste.“ „Na dann werden wir Tony mal nen Gefallen tun und brav hier oben bleiben. Außerdem sind wir ja richtige VIPs.“ Er zwinkerte Ria vergnügt zu und orderte beim Kellner die ersten Gläser Champagner.

Nach ihren ersten zwei Gläsern Champagner und einiger Manöverkritik zum gestrigen Auftritt hielt es beide nicht mehr auf ihren Sitzen. Ausgelassen enterten sie die Tanzfläche und Roman war wirklich beeindruckt vom tänzerischen Können seiner Partnerin. Es war so oder so einfach schön, mal wieder in einem Club zu sein. Bis auf die eine Ausnahme in München war er mit Deniz noch nie in einem Club zum Tanzen gewesen. Deniz schien sich nicht sonderlich dafür zu interessieren und in Romans Lieblingsclub gab es strenge Passkontrollen, wo Deniz mit seinen 17 Jahren schlechte Karten gehabt hätte. Doch er merkte jetzt, wo er sich mit Ria gemeinsam über die Tanzfläche drehte, wie sehr er das eigentlich vermisste. „Hey ihr beiden Süßen. Hab ich euch ja doch noch gefunden.“ Die laute Stimme, die er plötzlich neben sich vernahm, ließ ihn erschauern. „Mensch Tim. Du hast es ja doch noch geschafft.“ Lachend fiel Ria ihm um den Hals. „Hallo Roman.“ Tim schaute ihn an. „Hey.“ Mehr konnte er nicht zurückgeben. Er fühlte sich, wie überfahren. „Komm, wir setzen uns erstmal. Du hast ja noch gar nichts zu trinken.“ Energisch schnappte sich Ria ihre beiden männlichen Begleiter und zog sie mit zu ihrem kleinen Separee. „Ihr könnt euch ja schon mal setzen und was bestellen. Ich verschwinde mal grade für kleine ihr-wisst-schon-was.“ Sie grinste verlegen und verschwand. Roman und Tim ließ sie in mitten einer peinlichen Stille zurück. „Ihr habt gestern echt verdient gewonnen.“ Tim brach als erster das Eis. „Ich meine, nicht das ich Ahnung davon hätte, aber ihr saht wirklich toll aus.“ Er lächelte Roman an und dieser bekam ein Gefühl, als wären seine Beine aus Butter. „Danke. Aber Ria ist auch eine wunderbare Partnerin. Das macht das ganze sehr leicht.“ Er traute sich kaum, ihn anzusehen. „Nein, ich glaube eher, dass es an ihrem wunderbaren Partner liegt.“ Er schaute Roman tief in die Augen. Versucht er etwa, mit mir zu flirten? Roman war irritiert und gab verlegen zurück: „Ach Quatsch.“ „Doch, doch. Ich meine, ich hab echt keine Ahnung vom Eislaufen, aber bisher dachte ich immer, männliche Eiskäufer wären alles so Klischeeschwule, aber das da auch so unglaublich gut aussehende Männer mitfahren, das hätte ich nicht gedacht. Vielleicht hätte ich mich dann schon früher dafür interessiert.“ Wieder lächelte er Roman an, welcher sich nur wünschte, dass Ria so schnell wie möglich wieder kommen würde. Er würde dem Charme dieses unglaublichen Kerls nicht mehr lange stand halten können. Roman hustete unsicher. „Wie lange bist du denn schon mit deinem Freund zusammen? Er ist ja doch noch sehr jung.“ Deniz. Mit einem Schlag war er wieder in seinem Leben. Er war mit Deniz zusammen und dieser Schnösel würde daran auch nichts ändern. „Wir sind jetzt seit ungefähr einem halben Jahr zusammen und Deniz ist fast achtzehn.“ Seine Antwort war bissiger, als er es gewollt hatte. „Hey, jetzt mal ganz ruhig. Ich wollte weder dich noch ihn beleidigen.“ Abwehrend hob Tim die Hände. „Ich stell es mir eben nur schwierig vor mit so einem jungen Kerl, das ist alles. Ich meine, ihr habt doch sicher ganz unterschiedliche Interessen.“ Damit hatte Tim seinen wunden Punkt getroffen. Zielsicher und ohne irgendwelche Umwege. Denn natürlich machte Roman der Altersunterschied zu schaffen. Sie waren so unterschiedlich und durch ihren Altersunterschied lebten sie auch noch in so unterschiedlichen Lebenswelten. Das machte ihm so oft so große Angst. Er wusste, dass er Deniz liebte, aber manchmal reicht die Liebe allein einfach nicht. Tims Stimme riss ihn aus seinen Gedanken. „Hey, jetzt grübel nicht. Tanz lieber mit mir.“ Mit diesen Worten zog er Roman von dem kleinen Sofa und nahm ihn mit zur Tanzfläche. Er ließ Roman gar keine Zeit zum Protestieren. Doch Roman hätte auch gar nicht protestiert. Ein Blick in Tims Augen, die Berührung seiner Hand an seinem Handgelenk und vor allem die wilde Entschlossenheit ließen Roman innerhalb von Sekunden alles um ihn herum vergessen und es gab nur noch die Musik und sie beide.

Sonntag, 30. März 2008

Dero - Liebe allein - Part 3

Roman lag auf seinem Bett und hörte Musik. Er war immer noch verwirrt über die Vorkommnisse des Nachmittags. Er hatte diesen Kerl angeschmachtet, wie ein Verhungernder, der vor seinen Augen einen Schweinebraten erblickt. Roman schüttelte energisch den Kopf. Nein, das hatte nichts zu bedeuten. Nur weil er in einer Beziehung war, hieß das ja noch lange nicht, dass er nicht schauen durfte. So lange er zu Hause as, war alles okay. Und er war sich sicher, dass Deniz auch ab und an einen Blick riskierte. Himmel, sie waren nur in einer Beziehung und nicht tot. Und er hätte schon tot sein müssen, um von diesen unglaublich blauen Augen nicht fasziniert zu sein. Er hatte noch nie so helle Augen gesehen. Dieses Strahlen und Funkeln. Hmm. Roman versank wieder in die Erinnerung an die blauen Augen. Doch er wurde unsanft aus seinen Träumen gerissen, als es zögerlich an seiner Tür klopfte. „Ja?“ antwortete er dem Zeichen verwundert, denn eigentlich erwartete er heute Abend niemanden mehr. Vorsichtig öffnete sich die Tür und das verlegende Gesicht Deniz kam zum Vorschein. „Darf ich reinkommen?“ fragte er schüchtern. „Klar. Aber was machst du hier? Ich dachte, du müsstest in der 7 kellnern?“ Roman schaute ihn verwundert an. Deniz trat näher und setzte sich unsicher auf die Bettkante neben Roman. „Ja, müsste ich auch eigentlich. Aber mir ging da was nicht aus dem Kopf und das muss ich erst klären. Dad hat mir deswegen frei gegeben.“ Deniz schaute zerknirscht drein, während Roman nur noch Bahnhof verstand. Was konnte es denn sein, dass Deniz so aus dem Konzept gebracht hatte? Wie ein Blitz traf ihn die Erkenntnis. Hatte Deniz Roman an der Zentrumsbar gesehen? Hatte er seine Reaktion auf Tim bemerkt? Er musste heftig schlucken. Heiser sagte er: „Und was ist so wichtig, dass du es sofort klären musst?“

„Naja. Ich glaube, ich hab mich heute wie der letzte Vollidiot verhalten. Und dafür wollte ich mich entschuldigen.“ Roman atmete erleichtert aus. „Ich hätte dir vertrauen sollen. Außerdem ist es eh total dämlich von mir auf eine Frau eifersüchtig zu sein. Es tut mir wirklich leid. Bist du mir böse?“ Bei den letzten Worten hatte er sich zu Roman gewand und schaute ihn nun fragend an. „Ach Quatsch. Ich bin nicht böse. Ich muss sogar gestehen, dass ich ein kleines bisschen geschmeichelt war, als du heute die tausend Mal um den Ballettsaal getigert bist. Heißt es ja, dass du zumindest glaubst, dass ich so eine so gute Partie bin, dass sogar eine international erfolgreiche Sängerin sich für mich interessieren könnte.“ Er lächelte Deniz an. Dieser lächelte nur erleichtert zurück. „Puh, und ich dachte schon, dass du echt sauer wärst. Mir ist das erst nachher aufgefallen, wie peinlich das für dich gewesen sein muss. Die ganze Zeit schleicht dein eifersüchtiger Freund um dich herum.“ „Wenn ich ganz ehrlich sein soll, war es das auch ein wenig. Adriana dachte zeitweise schon, du wärst ein verrückter Fan oder so was.“ „Na das bin ich ja auch. Nur eben nicht von der Person, die dachte, dass ihr meine Aufmerksamkeit gilt.“ Lächelnd zog Deniz Roman näher an sich und gab ihm einen kleinen Kuss. „Aber ich verspreche dir eins: keine peinlichen Eifersuchtsauftritte mehr. Ich glaub, ich hab das heute kapiert.“ „Ach, so ein bisschen eifersüchtig darfst du ruhig bleiben.“ Entgegnete Roman und arbeitete sich mit seinen Lippen langsam an Deniz Hals herunter. „Ich glaub, das werde ich auch immer bleiben. Ich kann nämlich immer noch nicht glaube, dass so ein wunderschöner Mann wirklich allein nur mir gehören soll.“ Verliebt schaute er Roman in die Augen, bevor sie sich in einem langen und leidenschaftlichen Kuss verloren. Deniz Hände begannen zögerlich ihre Wanderschaft, während Roman sich völlig entspannt zurücklehnt. Er hatte die Augen geschlossen. Zu sehr genoss er jede der Berührungen. Sein Geist begann langsam abzudriften. Er hatte das Gefühl, zu schweben, so wunderbar fühlten sich Deniz vorsichtigen Finger auf seinem Körper an. Sein Geist bewegte sich immer weiter, raus aus dem Zimmer, raus aus dem Haus und plötzlich fand er sich im Zentrum wieder, und vor ihm die wunderbarsten blauen Augen der Welt.

Das Kaffee trinken nach dem Training schien langsam zur Tradition zu werden. Die ganze Woche hatten sie nun trainiert und sich jedes Mal danach zufällig an der Bar getroffen. Doch beide genossen ihren kleinen Abschlusskaffee sichtlich und somit war dieses kleine Ritual ihnen beiden wichtig geworden. Die Chemie zwischen ihnen stimmte einfach und somit verlief auch das Training mit einer Leichtigkeit, von der Roman es nicht mal zu träumen gewagt hätte. Adriana, oder Ria, wie sie lieber von Freunden genannt wurde, war sehr ehrgeizig und nahm das Training sehr ernst. Und mit der daraus resultierenden Konzentration kamen sie sehr gut voran. Ihr erster Auftritt würde am nächsten Wochenende stattfinden, doch Roman war sich sehr sicher, dass sie sich vor den ersten Runden nicht fürchten mussten. Insgeheim war er sich sicher, dass sie es bis ins Finale schaffen würden. Von Tim hatte er die ganze Woche nur flüchtig was gesehen und wenn er ehrlich war, war er darüber auch sehr froh. Zu schockierend war die Erkenntnis gewesen, dass er sogar an ihn gedacht hatte, als er und Deniz im Bett waren. Klar, jeder dachte dabei mal an andere Personen, das war ihm auch schon passiert. Doch noch nie war es mit Deniz passiert und vor allem war es noch nie eine real existierende Person gewesen. Es war doch irgendwie etwas ganz anderes, ob man nun an Jack Sparrow dachte oder an eine Person, die man grade kennen gelernt hatte. Er hatte sich danach sehr schäbig gefühlt, aber für seine Gefühle kann man ja eigentlich nichts. Außerdem liebte er Deniz. Und eigentlich war ja auch gar nichts passiert.

Deniz hatte sich den Rest der Woche vorbildlich verhalten. Er war nur ins Zentrum gekommen, wenn er auch wirklich selber trainieren musste und er verzichtete sogar darauf, Roman beim Training zu zuschauen, was er sonst eigentlich regelmäßig tat. Aber er wollte ihm nicht das Gefühl geben, ihn überwachen zu wollen. Er vertraute Roman und das sollte dieser auch merken. Und so hatten sich Ria und Deniz auch noch nicht wieder gesehen. Doch heute kam Deniz grade in die Tür als Ria und Roman an der Bar bei ihrem alltäglichen Kaffee saßen. Schnell wollte er sich Richtung Umkleide verziehen, als Roman ihn entdeckte. „Hallo Schatz.“ Roman lächelte bei seinem Anblick, was Deniz als Legitimation ansah, dass er dieses Mal Willkommen war. „Hey.“ Antwortete Deniz auf Romans Begrüßung und gab ihm einen flüchtigen Kuss auf die Wange. „Ria, darf ich dir vorstellen? Das ist mein Deniz.“ Roman lächelte voller Stolz zu Ria und sah danach wieder zu Deniz. „Freut mich, dich kennen zu lernen. Roman hat mir schon ne Menge erzählt.“ Sie reichte Deniz die Hand. „Ja, freut mich auch. Und ich hoffe, Roman hat nicht allzu schlimmes über mich erzählt.“ Deniz wirkte verlegen, dachte er doch an seine letzte Begegnung mit Ria und an seine unsägliche Ballettsaalaktion. „Nein, eigentlich war es bisher nur gutes.“ Sie lächelte ihn aufmunternd an, bevor sie zu Roman gewand flüsterte: „Aber alle Achtung, da hast du dir ja wirklich ein Prachtexemplar an Land gezogen.“ Roman strahlte ob dieses Komplimentes, als wenn es ihm selbst gegolten hätte. Ja, er hatte da wirklich ein Prachtexemplar von einem Freund, gut aussehend, sportlich und immer zu irgendwelchen verrückten Aktionen bereit. Ein echter Glückgriff, dessen war er sich sicher. Warum allerdings immer wieder diese blauen Augen in seinem Kopf herumspukten, das wusste er nicht. Und wie auf Stichwort ertönte hinter ihm wieder die samtene Stimme des Besitzers dieser wahnsinnigen Augen. „Und schon wieder darf ich dich erst im halben Zentrum suchen, bevor ich dich entdeckt, Madame.“ Das darauf folgende Lachen war melodisch und hörte sich fast wie ein Glockenspiel an. Roman erschauerte. Jetzt nur nicht durchdrehen, Roman, nur nicht durchdrehen. Deniz steht neben dir. „Also langsam dürftest aber selbst du bemerkt haben, dass Roman und ich immer noch zum Abschluss einen gemeinsamen Kaffee trinken.“ Kopfschüttelnd überging sie seinen Rüffel. „Hallo Roman.“ Tim wendete sich nun an Roman und schlug ihm zur Begrüßung auf die Schulter. Wie ein kleiner elektrischer Schlag durchzuckte ihn die nichtige Berührung. Er fuhr zusammen. „Und wer ist das hier?“ Tims Blick fiel auf Deniz. „Magst du mich nicht vorstellen?“ Roman starrte ihn nur entgeistert an. Er war nicht in der Lage zu sprechen, geschweige denn, dass er seinen eigenen oder gar Deniz Namen gewusst hätte. Mit abwesendem Blick starrte er nur vor sich hin. Ria rettete die Situation. „Das ist Deniz, Romans Freund.“ „Hallo Deniz. Freut mich. Ich bin der Manager von Ria.“ Er streckte Deniz fröhlich die Hand entgegen, welche Deniz auch sofort ergriff. „Freut mich auch.“ Antwortete er etwas unsicher. Er war, wie er nur ungern zugab, doch sehr beeindruckt von der Bekanntschaft mit Ria. Man lernt ja nun auch nicht alle Tage einen Popstar kennen. Doch er war so gefangen in seiner Begeisterung, dass er Romans Abwesenheit und seine Ursache gar nicht bemerkte.

JPC - A New Life - Part 3

Das kühle Glas an seiner Schläfe brachte seine Gedanken das erste Mal wieder zur Ruhe. Irgendwie hatten sich die Ereignisse verselbstständigt und er wusste selber nicht, wie dieser Tag, der eigentlich einer der glücklichsten seines Lebens werden sollte, sich so ins Gegenteil verkehren konnte. Vorsichtig wagte er einen Blick neben sich. Auch John Paul schien seinen eigenen Gedanken nachzuhängen. Gedankenverloren starrte er auf den kleinen Bildschirm, über den grade irgendein Cartoon flimmerte. Doch Craig wusste zu genau, dass John Paul nichts davon mitbekam. Zu weit war er grade weg. Er betrachtete die feinen Züge des Gesichtes neben sich. Die rosanen Lippen, die samtene Haut und als letztes die unglaublich blauen Augen. Craig hatte noch nie in seinem Leben solche Augen gesehen. Sie hatten das unwahrscheinlichste Blau der Welt. Sie waren fast wie strahlende Saphire, wenn John Paul lachte. Doch jetzt konnte Craig nichts von diesem Saphirblau erkennen. Die sonst so unglaublichen Augen waren wie Wolken verhangen. Er konnte genau sehen, dass John Paul immer noch tief verletzt war und das er sich bis in die Tiefe seiner Seele nicht sicher war, ob er die richtige Entscheidung getroffen hatte, als er Craig eine letzte Chance eingeräumt hatte. Wie gerne hätte er ihn nun in den Arm genommen? Ihm gesagt, dass er ihn nicht wieder enttäuschen würde? Aber er konnte es nicht. Es war wie eine unsichtbare Barriere, die er nicht überwinden konnte. Egal wie sehr er sich anstrengt. Aber er wusste, dass er sie irgendwann überwinden müsste, wenn er John Paul nicht gänzlich verlieren wollte. Und dieses Irgendwann musste ziemlich bald sein.


Gedankenverloren starrte er auf den Monitor. Die bunten Bilder, die vor seinen Augen flackerten, nahm er kaum wahr. Zu sehr hing er seinen eigenen Gedanken nach. Hatte er grade die richtige Entscheidung getroffen? Meinte Craig es dieses Mal ernst? Würde er wirklich ein einziges Mal sein Wort halten? John Paul hätte es nur zu gerne geglaubt, doch tief in seinem Inneren konnte er es einfach nicht. Zu tief saßen die ganzen Verletzungen, die früheren Lügen und die Vertrauensbrüche. Wie sollte er Craig vertrauen? Aber wie sollte er eine Beziehung mit ihm führen, wenn er ihm nicht vertraute? Er seufzte leise. Eigentlich war es aussichtslos. Aber wie sollte er ein Leben ohne Craig führen? Wie sollte er jemals wieder jemanden finden, den er so liebte, der ihn so vervollständigte? Wie sollte er ohne Craig Dean leben? Er schloss die Augen. Egal, wie er es drehte und wendete. Es gab keine Möglichkeit für ihn. Alle Optionen, die sich ihm boten, brachten ihn auf direkten Weg zu neuen Verletzungen und einem gebrochenen Herzen. Er konnte Craigs Blick auf sich die gesamte Zeit fühlen. Es ließ ihn erzittern, wie jedes Mal, wenn die braunen Augen sich auf ihn legten. Langsam öffnete er die Augen und schaute vorsichtig zur Seite. Als sich ihre Blicke trafen, wusste er es. Er war auf dem direkten Weg zur Endstation Herzbruch. Es würde ihn umbringen. Er wusste es. Aber wenn das der Preis für ein Zusammensein mit ihm war, dann war er gerne bereit das zu bezahlen.

Samstag, 29. März 2008

JPC - Fanvideo

Und aus der Reihe "Grandiose Videos, die die Welt ganz sicher braucht" wieder mal eins, was nicht aus meiner Hand ist. Dieses hier hat Kiwi gemacht und ist wohl eins der Besten, die ich kenne (und glaubt mir, ich kenne viele...) Wer im übrigen mal Langeweile hat und ein wenig sattelfest in der ganzen JPC Geschichte ist, sollte sich durchaus mal Kiwis Sicht der Folgen anschauen. Ich habe selten so gelacht. Zu finden ist das ganze hier: http://www.jpmq.org/jpkiwi1.html

Aber jetzt auch endlich mal zum Video: Objection

Spoiler

Während der Himmel in der einen Sopa tatsächlich mal wieder strahlt, scheint es bei einem anderen ganz arg zu regnen.

Bei Alles was zählt scheint es tatsächlich nochmal ein Dero-Revival zu geben. Ich kann es nicht fassen. Aber unsere lieben Insiderquellen sind eigentlich recht zuverlässig. Hmm. Warten wir ab.

Währendessen kocht die Gerüchteküche um Hollyoaks und John Paul und Kieron fast über. Mittlerweile wird nicht nur angenommen, das Kieron von John Pauls Halbbruder umgebracht wird, nein, der fabelhafte James Sutton steigt eventuell auch noch aus. Ich bin schockiert. Gäbe es dann noch einen Grund Hollyoaks zu gucken? Ich denke: nein. Und ich denke, dass werden seeehr, sehr viele Fans ebenso sehen. Erst Guy und jetzt auch James? Nein, so viel Schnuckelverlust kann eine Serie nicht überleben.

Dero - Liebe allein - Part 2

Erschöpft ließ sich Roman auf die Umkleidebank fallen. Das erste Training mit seinem Schützling war relativ gut verlaufen und er konnte zufrieden mit sich sein. Adriana hatte sichtlich Spaß am Training gehabt und auch die ersten Gehversuche auf dem Eis hatten erstaunlich gut geklappt. Sie war aber auch wirklich eine sehr begabte Person. Man konnte ihr ihre Tanzerfahrung deutlich anmerken und auch sonst war er beeindruckt von ihrer Disziplin und ihrem Ehrgeiz. Zusammen würden sie gute Chancen bei diesem Wettbewerb haben und das freute Roman sehr. Mit einem kleinen Kichern musste er wieder an Deniz Befürchtungen denken. Er hatte durchaus registriert, dass sein Freund sich beim morgendlichen Abschied etwas zögerlicher verhalten hatte als sonst und auch die Tatsache, dass Deniz gefühlte tausend Mal am Ballettsaal (natürlich rein zufällig) vorbei geschlichen war, war ihm nicht entgangen. Wie konnte er nur auf solche Gedanken kommen? Roman konnte es immer noch nicht fassen. Natürlich sah Adriana gut aus und er musste zugeben, dass sie eine wirklich nette und kluge Frau zu seien schien. Er konnte verstehen, warum sie der Traum unzähliger schlafloser Männerrnächte war. Doch ihn ließ das eigentlich vollkommen kalt. Natürlich, er hatte auch Erfahrungen mit Frauen gesammelt. Allerdings hatte ihn jede dieser Erfahrungen nur weiter darin bestärkt, dass er nun mal nicht auf Frauen stand. Er war schwul und das war er auch sehr gerne. Wieso Deniz das nicht verstehen konnte, war ihm ein Rätsel. Vielleicht, weil er sich selber noch nicht so sicher war? Vielleicht, weil er das Thema Frauen noch nicht so ausgeschlossen hatte, wie er, Roman? „Na herrlich, Roman. Nun hat dich Deniz mit seinen kruden Fantasien schon angesteckt, “ lachend schüttelte er den Kopf und ging Richtung Dusche.

„Hey, du bist ja noch da.“ Erstaunt hatte Roman Adriana an der Zentrumsbar entdeckt und sich zu ihr gesellt. „Ja, ich warte noch auf meinen Manager. Der wollte mich eigentlich abholen kommen, aber wie immer..“ sie seufzte. „ist er zu spät.“ „Na dann will ich dir mal die Wartezeit verkürzen, indem ich uns einen Kaffee spendiere.“ Lachend setzte sich Roman neben sie und orderte bei Petra zwei Kaffee. „Ich muss im Übrigen sagen, ich bin wirklich sehr beeindruckt von dir.“ Adriana schaute Roman ungläubig an. Dieser lachte nur: „Hey, das soll jetzt keine billige Anmache werden.“ Jetzt musste auch Adriana lachen: „Gott sei dank. Du glaubst gar nicht, wie viele schlechte Anmachen ich schon hören musste, die mit diesen Worten eingeleitet wurden.“ „Nein, nein, keine Angst. Ich bin da ganz harmlos. Zumal.. Vielleicht sollten wir das gleich klarstellen… Ich bin schwul. Ich hoffe, dass ist für dich kein Problem.“ Fast ein wenig trotzig blickte Roman ihr weiter in die Augen und hielt ihrem Blick stand. „Nein, absolut nicht. Mein Manager, Tim, ist auch schwul. Und ich glaube, ich darf voller Stolz sagen, dass ich so was wie seine Schwulen-Mutti bin.“ Sie lächelte ihn an. Wenn sie Roman nicht eh schon so furchtbar sympathisch gewesen wäre, dann hätte sie spätestens mit diesem Satz nun sein Herz im Sturm erobert. „Na, dann muss ich dir mal unbedingt Anette vorstellen. Das ist nämlich MEINE beste Freundin. Ich schätze, ihr hätte euch ne Menge zu erzählen. Das schwere Schicksal, wie es ist, immer nur die zweit best gekleidetste Person neben dem besten Freund zu sein. Die ganzen wunderbaren Männergeschichten….“ Jetzt waren beide am lachen und das Eis zwischen ihnen war nun komplett gebrochen. „Und wo wir grade bei Männergeschichten sind.“ Verschwörerisch legte sie ihre Hand ihren Mundwinkeln und raunte: „Wie siehts denn da bei dir aus?“ Sie war einfach zu niedlich. Roman musste erneut lächeln. „Ja, da sieht es zurzeit gut aus.“ „Na, wie jetzt? Das ist aber keine detailreiche Antwort. Ich meine, wir beide müssen ja jetzt als Paar harmonieren und da ist es das Beste, wenn wir uns gleich alles erzählen. Außerdem möchte ich gewarnt sein, wenn irgendein gut gebauter Muskelmann mir droht, ich soll meine manikürten Finger von seinem Freund lassen.“ Sie zwinkerte ihm zu. Roman hatte das Gefühl, als würde er sie schon ewig kennen. Sie waren nicht wie zwei Trainingspartner, die sich grade von fünf Stunden das erste Mal gesehen hatten, sondern eher wie alte Freunde, die sich seit der Schulzeit nicht mehr gesehen hatten. Sie wussten zwar nichts über das aktuelle Leben des Gegenübers, doch war da diese seltsame alte Vertrautheit. Sie benahm sich auch so gar nicht, wie man sich eine berühmte und erfolgreiche Sängerin so vorstellte. Sie war unkompliziert, lachte viel und schien sich wirklich für ihre Umwelt zu interessieren. Roman war beeindruckt. Warum also nicht auch gleich mit der Tür ins Haus fallen und ihr von Deniz erzählen? „Na gut. Du lässt ja eh nicht locker.“ „Gut erkannt.“ Dieses schelmische Grinsen in ihrem Gesicht stand ihr hervorragend. „Hast du vorhin den jungen Mann bemerkt, der die ganze Zeit um den Ballettsaal getigert ist?“ „Ja. Ich dachte schon, dass wäre ein verrückter Fan oder so was.“ Roman errötete. „Nein, knapp vorbei. Das war mein Freund.“ Er grinste sie etwas zerknirscht an, denn eigentlich war ihm Deniz Aktion nun vor Adriana nur noch peinlich. „Ach so. Na, da hab ich aber die Blicke ganz falsch gedeutet, was?“ „Ja, er ist so ein klitzekleines bisschen eifersüchtig.“ Gab Roman nun verlegen zu. „Wegen mir?“ antwortete Adriana entrüstet. „Ich fürchte schon.“ Roman wurde immer kleinlauter. „Aber Moment. Du bist schwul, ich ne Frau, setzen sie das Lösungswort ein.“ „Ich weiß. Aber eigentlich ist es auch egal. Er ist ein super lieber Kerl und ich glaube, ihr werdet euch mögen. Deniz ist Eishockeyspieler und trainiert auch hier im Zentrum, daher werdet ihr euch über kurz oder lang sicher häufiger über den Weg laufen.“ „Aber nicht, dass ich mich irgendwann vor einer Bande wütend gewordene Eishockeyspieler verstecken muss, weil sie glauben, ich will ihrem Kumpel den Kerl ausspannen.“ Sie lachte erneut. „Nein, keine Angst.“ Roman war sehr erleichtert über dieses Gespräch. Sie war wirklich eine sehr nette Frau und er mochte ihren Sinn für Humor. Das würde das Training sicher sehr viel leichter machen. Und wer konnte das schon so genau sagen? Vielleicht hatte er in Adriana, der Sängerin mit mehreren Platinscheiben und Echoauszeichnungen, sogar eine neue Freundin gefunden.

„Na hier steckst du also? Ich steh mir da draußen schon die Beine in den Bauch.“ Hinter ihnen erklang eine Roman unbekannte Stimme. Adriana drehte sich schnell um und antwortete: „Ja, wo soll ich denn sonst auf dich warten? Bei dem Hundewetter vielleicht draußen?“ Sie lachte. „Außerdem hatte ich hier drinnen eine viel nettere Unterhaltung.“ Roman, der bis jetzt noch schwer mit seinem Kaffeebecher beschäftigt war, drehte sich nun auch um. Und sah in die wohl blausten Augen, die er jemals gesehen hatte. „Roman, darf ich vorstellen? Das ist Tim, mein Manager.“ Mit offenem Mund war dieser immer noch nicht fähig, überhaupt zu reagieren. Er hatte das Gefühl, als wenn er in den beiden tiefblauen Seen seines Gegenübers ertrinken würde. „Freut mich.“ Tim streckte ihm die Hand entgegen. „Ja, hallo, ich bin Roman.“ Er brachte nur eine stotternde Antwort heraus und gab dem gut aussehenden Fremden automatisch die Hand. Dabei hatte er die Gelegenheit den Neuankömmling noch ein wenig genauer zu betrachten. Und was er sah, verschlug ihm fast den Atem. Blondes Haar kräuselte über einem markanten Gesicht, aus welchem die blauen Augen wie zwei Sterne strahlten. Die darunter liegende Nase war kühn geschwungen und die Lippen hatten die perfektesten Proportionen, die er jemals gesehen hatte. „Und, wie war das Training?“ Die samtweiche Stimme des Managers riss ihn aus seiner Betrachtung. „Toll. Roman ist echt ein Schatz.“ Lachend drückte sie ihm einen kurzen Kuss auf die Wange. „Er hat sehr viel Geduld mit mir. Alles muss er mir dreimal erklären. Ich glaub, ich bin fürs Eislaufen zu dämlich.“ Sie zwinkerte Roman zu. „Das kann ich mir ja gar nicht vorstellen.“ Tim lächelte seinen Schützling liebevoll an. Dieses Lächeln schickte Roman wieder in die unendlichen Sphären seiner Faszination. Er konnte es einfach nicht glauben. An diesem Mann schien alles perfekt. „Aber nun los, Ria. Du hast noch einen Pressetermin. Wir sind eh schon wieder zu spät.“ Tim trieb zu eile an. „Als wenn das meine Schuld wäre.“ Adriana schnaubte. „Wir sehen uns dann morgen, Roman. Der Tag heute hat mir wirklich Spaß gemacht. Ich hoffe nur, dass mein Muskelkater morgen nicht allzu schlimm sein wird.“ Roman brachte nur ein kurze: „Hmm.“ heraus, bevor die beiden ihn an der Theke zurückließe. Er schaute ihnen noch nach, doch irgendwann waren die beiden durch die Haupttür verschwunden und mit dem Klappen der Tür, klinkte sich auch Romans Verstand wieder ein. Himmel, was war das grade gewesen?

JPC - A New Life - Part 2

„Craig, es ist zu spät. Ich kann das alles nicht mehr. Ich kann kein Leben voller Lügen mehr führen. So sehr ich dich auch liebe, aber ich kann es nicht mehr. Es ist nicht so, dass ich es nicht wollen würde, aber ich kann es einfach nicht. Ich kann es nicht, ebenso wenig wie du mich jetzt küssen kannst.“ In John Pauls Augen glitzerten wieder die Tränen, als er mit einem festen Blick Craig anschaute. Er hatte keine Ahnung, wo diese Worte hergekommen waren. In seinem Herzen wollte er doch nur eins: den dunkeläugigen Mann in seine Arme schließen und ihn nie wieder gehen lassen. Craig war gekommen. Er hatte seinen Flug verpasst, hatte den Start in sein neues Leben versäumt, nur um ihn zu holen. Aber reichte das? War es nicht nur wieder ein kleines Stückchen Hoffnung, dass er ihm hinwarf, um ihn zu beruhigen, um ihn ruhig zu stellen? Craig hatte noch nichts wieder gesagt. Er schaute John Paul nur aus seinen unglaublichen braunen Augen an, die den Schmerz des jungen Mannes in jeder Einzelheit verrieten. „John Paul.“ Er flüsterte den Namen des Mannes mehr, als das er sprach. Ein Klang, welcher John Paul wieder einen Schauer über den Rücken jagen ließ. Niemand hatte jemals seinen Namen ausgesprochen wie Craig. Voller Gefühl, voller Zärtlichkeit. Jeder Klang spiegelte die Liebe wieder, die er für ihn empfand „Du hast recht. Ich weiß nicht, wer ich bin. Und du hast recht. Du verdienst mehr als das hier.“ Betreten schaute Craig zu Boden. Er konnte John Paul nicht in die Augen sehen. Er würde er nicht ertragen können, wenn er dort die Ablehnung gesehen hätte, die er so ängstlich erwartete. „Aber ich bitte dich. Hilf mir. Hilf mir dabei mich selber zu finden. Zeig mir, wer ich sein kann. Zeig mir, wie ich der Mann werden kann, den du verdienst. Ich liebe dich, John Paul. Du hast mein Leben für immer und komplett verändert. Ich will nicht wieder zurück, aber ich habe riesige Angst vor dem, was jetzt vor mir liegt. Himmel, ich hatte grade mal eine Woche Zeit. Bitte hab Geduld mit mir.“ John Paul sagte nichts. „Ich weiß, wie viel ich da verlange. Warum sollst du mir jetzt glauben, dass sich etwas ändert? Warum jetzt, nach all den Lügen, nach allem, was ich dir angetan hab. Aber ich bitte dich, vertrau mich nur noch ein einziges Mal. Ich enttäusche dich nicht. Ich will wirklich alles für dich tun, was ich kann. Aber ich brauche ein wenig mehr Zeit. Bitte.“ Mit einem Flehen in der Stimme hatte Craig geendet. Er wagte es nicht, hoch zuschauen. Er wagte nicht, in John Pauls Gesicht zu sehen. Er hatte in dessen blauen Augen immer alles lesen können. Er hatte jede Gefühlsregung des Mannes, den er so sehr liebte, in ihnen erkennen können. Dies war eine der Dinge, die er so sehr an John Paul liebte. Doch heute machte es ihm nur Angst. Angst davor, was er in den blauen Augen nun lesen würde.

Langsam bahnten sich Tränen ihren Weg an Craigs Wangen hinunter. John Paul stand immer noch schweigend vor ihm. Die Stille zwischen ihnen nahm Craig langsam alle Hoffnung. Er hatte verloren. Er hatte das Beste in seinem Leben einfach verloren. Ein leiser Schluchzer bahnte sich seinen Weg durch seine Kehle. Er hatte wirklich alles verloren. Doch plötzlich fühlte er die zarte Berührung einer Hand an seinem Kinn. Eine Hand, die er nur zu genau kannte. Die kleine Berührung ließ ihn zusammenfahren und so hatte er nicht mehr genug Kraft, sich der Hand zu wieder setzen, als sie sein Gesicht langsam nach oben drückte und ihn so zwang in die blausten Augen der Welt zu schauen. „Okay.“ Dieses kleine Wort traf ihn wie ein Blitzschlag. Er blinzelte nervös. Hatte er das grade richtig verstanden? „Ich sagte, okay.“ John Paul wiederholte seine Worte noch mal. Craig wusste nicht, wie er reagieren sollte. Er hätte den blonden Mann so gerne an sich gezogen, ihn geküsst, ihm gedankt, dass er ihm noch eine letzte Chance gab, aber mit unruhigen Blick schaute er um sich und sah die Menschen, die das ungleiche Paar auch so schon kritisch beäugten. Und natürlich sah er auch den kleinen Funken Schmerz in John Pauls Augen aufblitzen. Einen Schmerz, den er nicht schlimmer hätte spüren können, wenn es sein eigener gewesen wäre. „Dann gibst du mir noch eine Chance?“: Craig musste einfach sicher gehen. Er musste es hören. Er musste die Worte aus seinem Mund hören. „Craig, ich liebe dich. Du bist mein gesamtes Leben. Ich würde es mir nicht verzeihen, wenn ich uns jetzt aufgebe.“ John Paul lächelte ein trauriges Lächeln. Unsicher fuhr Craig fort: „Dann also doch auf nach Dublin?“ „Ja, auf nach Dublin.“ Schnell nahm der Ältere die beiden Taschen des blonden Mannes. Fast so als wenn er Angst hätte, er würde es sich vielleicht doch noch anders überlegen. „Schaffen wir den Flug noch?“ John Paul klang ungläubig. „Doch. Wenn wir uns jetzt beeilen, dann müssten wir es noch schaffen.“ Das erste Mal lächelte Craig ihn an. Es war nur ein kleines Lächeln, es war unsicher und traurig. Beide wussten, dass es noch eine Menge zu besprechen gab, dass sie noch eine Menge Probleme zu bewältigen hatten. Doch sie waren zusammen. War das nicht alles, was zählte? John Paul war sich da nicht mehr so sicher.

JPK - Spoiler


Uns stehen wunderbare Zeiten bevor. Ganz wunderbare. Hach ja. Der Montag wird ein ganz fabelhafter. Kieron und John Paul. Hurra.

Freitag, 28. März 2008

Guy Burnet

Ja, ich schreibe nicht nur meine eigenen Sachen hierein, nein, ich poste auch besonders nette Fanvideos von ausserhalb. Und dieses eine Fanvideo hat mir echt die letzten Tage versüßt. Ein wunderbares Video zu dem Mann hinter Craig Dean, nämlich dem himmlischen Guy Burnet. Es ist sowas von schade, dass der Mann Hollyoaks verlassen musste. Wenn ich einen Wunsch frei hätte, dann wäre es definitiv Craig back for a sunset ending. Aber schaut euch das fabelhafte Video doch selber an.

JPC - Show me heaven

Weil ich grade so schlechte Laune hab, gibts gleich noch ein Video hinterher.. War mein erstes und ist zu meinen beiden Lieblingsschnuckeln John Paul und Craig. Und ja, es ist nichts weiter als ein lustiges Snogfest. :-)

Dero - Liebe allein - Part 1

Und um den heutigen Tag noch so richtig abzuschließen, fangen wir doch auch gleich noch mit einer richtigen Dero-Fanfic an. Sie spielt etwas in der Zukunft und Roman und Deniz sind immer noch zusammen. Der DEVA-Vorfall hat sich in meiner Geschichte nie ereignet.

Liebe allein - Part 1

„Oh mein Gott, oh mein Gott.“ Roman wiederholte immer wieder diese Worte, als er atemlos und total aufgelöst das Nummer 7 betrat. „Was ist denn mit dir passiert?“ Ingo und Anette, die gemeinsam am Tresen saßen, schauten ihn mit großen Augen an. „Hallo Schatz.“ Nun betrat auch noch Deniz das Szenario und blickte seinen Freund irritiert an. Roman musste sich erstmal an den Tresen lehnen, um Luft zu holen. Er war den ganzen Weg vom Zentrum gerannt. Zu wichtig und aufregend war seine Nachricht. Er hatte das Gefühl, wenn er es nicht augenblicklich mit jemandem teilen könnte, dann würde er sicher in den nächsten Sekunden platzen. „Jetzt los, raus damit. Was ist so wichtig, dass es dich so aus der Fassung bringt?“ Ingo wurde ungeduldig. Immer noch keuchend antwortete Roman: „Das glaubt ihr mir nie. Es ist sowas total unglaubliches. Aber erstmal das wichtigste.“ Er lächelte und beugte sich über den Tresen, um Deniz wenigstens schnell einen Begrüßungskuss aufzudrücken. Egal, wie wichtig seine Neuigkeit auch war, sie konnte nicht so wichtig sein, dass sie ihn daran hinderte, seinen Schatz zu küssen. Deniz lächelte liebevoll zurück. „Aber jetzt auch raus mit der Sprache. Ich platz ja gleich vor Neugier.“ Nun trieb auch Deniz ihn an. „Aaaaalso: Ich war eben beim Training, als die alte Steinkamp mich zu sich ins Büro gerufen hat. Ich hab ja schon mit dem schlimmsten gerechnet. So Marke: Tut uns leid, Herr Wild, aber ihre Genesung läuft zu langsam, wir müssen ihr Gehalt kürzen oder irgendsolchen Quatsch. Aber nein. Sie hat erst ziemlich geheimnisvoll rumgemacht und dann…“ Er machte eine künstlerische Pause: „Ja und dann hat sie mir gesagt, dass ein Angebot für mich vorliegt. Und jetzt haltet euch fest: ich soll bei Promis auf Eis mitfahren.“ Mit Romans Strahlen in den Augen hätte er die ganze 7 erhellen können. Ingo, Anette und Deniz starrten ihn nur entgeistert an. Ingo fand als erstes die Worte wieder: „Du sollst was?“ „Ich, Roman Wild, soll für RTL bei Promis auf Eis mitfahren. Ich soll einen lieben Promi betreuen und ihm zeigen, wie das mit dem Eislaufen so funktioniert.“ Er sprach extra langsam und betonte jedes einzelne Wort, als wenn seine Zuhörer nicht mehr ganz bei Trost wären. „Mensch, Roman. Das ist ja großartig.“ Anette war von ihrem Stuhl gehopst und nahm Roman in den Arm. „Ich gratulier dir. Das ist wirklich klasse.“ Auch Ingo hielt ihm die Hand zum Einschlagen hin. Nur Deniz sagte nichts. „Und du Schatz, du sagst gar nichts?“ Roman schaute ihn ein wenig vorwurfsvoll an. „Doch, doch. Ich gratulier dir.“ Zögerlich nahm er Roman in den Arm und gab ihm einen Kuss, doch in seinem Kopf ratterten grade ganz andere Dinge. Doch Roman war viel zu aufgeregt, um das alles zu bemerken.

„Ja und? Mit wem sollst du denn laufen?“ Ingo und Anette wollten jetzt alles haarklein wissen. Inzwischen waren sie vom Tresen zu einem der Tische umgezogen und vor ihnen dampften drei Kaffees. „Ihr werdet es nicht glauben, aber mit Adriana.“ „Was? Mit Deutschlands Antwort auf Christina Aquillera?“ Anettes Kinnlade hing fast bis zur Tischkante. „Mensch Hase. Mein ewiger Neid ist dir hiermit gewiss.“ Auch Ingo konnte seine Begeisterung nun nicht mehr verstecken. „Wenn du lieb bist, nehm ich dich auch gerne mal mit zum Training.“ Kicherte Roman. „Aber wie ist das denn alles jetzt so schnell gekommen?“ Anette hatte immer noch nicht genug Informationsmaterial. „Naja, für Wettkämpfe stehe ich ja leider immer noch nicht zur Verfügung. Dafür bin ich in der Reha noch nicht weit genug, aber irgendwelche Anfänger durch ne Halle schieben, dass könnte ich auch, wenn mir ein Bein komplett fehlen würde. Und bei der Sendung ist wohl ein Teilnehmer kurzfristig ausgefallen und da Frau Steinkamp da wen von der Produktion kennt und das ja auch ne super Werbung für die Steinkamps ist... Muss ich weiter reden?“ Mit einem Grinsen im Gesicht beendete er seinen Redeschwall. „Aber Roman, mich freut das wirklich für dich. Das wird dir sicher gut tun. Und so ein bisschen Scheinwerferlicht und Fernsehrummel, da stehste doch eh drauf.“ Anette knuffte ihn in die Rippen. „Und dann das ganze noch mit einer der heißesten Schnallen, die die deutsche Medienlandschaft zu bieten hat. Ich beneide dich so.“ seufzte Ingo. „Ja, das hast du jetzt schon das eine oder andere Mal erwähnt.“ Lachte Roman. „Aber nun werde ich mir meinen Schatz da vorne schnappen und diese wunderbare Nachricht erstmal etwas feiern gehen.“ Mit diesen Worten stand er vom Tisch und ging Richtung Tresen. „Viel Spaß.“ Rief ihm Anette noch hinterher.

Sie hatten es sich auf dem Loftsofa bequem gemacht. Es war zu Romans Überraschung gar nicht schwer gewesen, Deniz von Marian loszueisen und Deniz hatte sich in Anbetracht eines Tausches zwischen Nachmittag in der Kneipe gegen Nachmittag mit Roman auch nicht grade gewehrt. Nun lagen sie dicht aneinander gekuschelt auf dem Sofa und Roman konnte gar nicht aufhören von seinem bevorstehenden Abenteuer zu erzählen. „Und weißt du? Sie hat früher wohl auch mal Ballet gemacht. Das könnte wirklich helfen. Aber ein bisschen Angst, dass sie sich auf dem Eis total doof anstellt, hab ich dann ja doch. Ich meine, ich wurde immerhin dafür eingestellt, sie möglichst gut aussehen zu lassen. Und ich habe ja immerhin auch einen Ruf, den ich zu verlieren hab. Da laufen ja auch durchaus einige meiner ehemaligen Mitkonkurrenten mit. Aber da hab ich ja eh schon mal einen Bonus: die anderen fahren ja nicht mit Adriana. Manch einer muss ja auch mit irgendwelchen alternden Politikergesichtsschabracken übers Eis gurken. Die haben sicher nicht so eine Partnerin, die wenigstens ohne Kufen unter den Füßen schon tanzen kann. Aber eigentlich ist da ja auch egal. Auf das Eis kommt es an. Auf das Eis.“ Roman war so in Fahrt, dass er gar nicht bemerkte, dass Deniz ihm nur mit einem halben Ohr zuhörte. Er hing seinen eigenen Gedanken nach. Doch plötzlich: „Sag mal, hörst du mir überhaupt zu?“ Roman hatte sich zu Deniz umgedreht und hatte an seinem Gesichtsausdruck schon erkannt, dass diesem eigentlich nicht so sein konnte. Erschreckt grunzte Deniz nur ein „Hmmm.“ „Also raus damit, was ist mit dir los?“ Roman seufzte. „Mit mir ist gar nichts.“ Doch Deniz Antwort klang etwas zickiger, als er es eigentlich beabsichtigt hatte. „Ja, klar. Deswegen redest du auch nicht mit mir und hörst mir nicht zu.“ Roman hatte sich nun aufgesetzt und saß Deniz nun gegenüber. Er sah ihm prüfend ins Gesicht. „Ist es wegen der Sendung?“ Natürlich war es wegen der Sendung. In der Minute als er das ganze von Roman gehört hatte, hatte es schon in seinem Kopf angefangen zu rattern und als er dann noch den Namen der Glücklichen gehört hatte, war alles aus gewesen. Aber anstelle der Wahrheit, antwortete Deniz nur: „Ach Quatsch. Wie kommste denn darauf?“

„Weil ich in dir lesen kann, wie in einem offenen Buch, Deniz Öztürk.“ Roman sah ihn entgeistert an. „Also wo liegt das Problem?“ Deniz gab auf. „Na gut. Es ist die Sendung.“ Er schob die Unterlippe vor und schaute Roman leicht genervt an. „Ja und weiter?“ Roman war es langsam leid, ihm alles aus der Nase ziehen zu müssen. „Du weißt, dass das eine tolle Chance für mich ist.“ „Ja klar, weiß ich das. Ich bin ja nicht komplett bescheuert. Deswegen wollte ich ja auch nichts sagen. Ist ja auch eigentlich total dämlich.“ Er schaute Roman nun schuldbewusst und zerknirscht an, woraufhin sich Roman wieder näher zu ihm setzte. „Hey. Nichts, was meinem Schatz Sorgen bereitet, ist dämlich.“ Er gab ihm einen kleinen Kuss auf die Nasenspitze. „Doch, ist es, glaub mir.“ „Jetzt sag schon.“ Deniz nahm all seinen Mut zusammen. „Also es ist…. Weil…. Du wirst ja ne Menge Zeit darin investieren müssen…. Und dann werden wir beide uns nicht mehr so oft sehen können.. und..“ Roman schaute ihn hingerissen an. „Du hast Angst, dass ich dann keine Zeit mehr für dich hab? Ach Schatz.“ Ein liebevolles Lächeln lag auf Romans Zügen. „Ja, aber nicht nur das. Du wirst ja… naja, du wirst ja auch deine Zeit dann mit dieser Frau verbringen… Sehr viel Zeit. Und ich hab sie schon gesehen. Ich weiß, wie gut sie aussieht. Und du arbeitest dann so eng mit ihr zusammen. Und..“ Roman lauschte mit einer Mischung aus Entsetzen und Belustigung der stammelnden Beichte seines Freundes, der die ganze Zeit nur verlegen zu Boden schaute. Doch bei den letzten Worten konnte er nicht mehr an sich halten. Er brach in schallendes Gelächter aus. „Du bist eifersüchtig?“ Er konnte es überhaupt nicht fassen. „Ich weiß jetzt wirklich nicht, was daran so lustig sein soll?“ Deniz schaute ihn verärgert an. „Deniz, ich weiß nicht, ob du es schon bemerkt haben solltest, aber ich bin schwul und sie ist eine Frau.“ Er konnte gar nicht aufhören zu lachen. „Ja, aber du hast mir selber schon gesagt, dass du auch mal was mit Frauen hattest.“ Gab Deniz kleinlaut zurück. „Ja, da war ich 16, du Spinner.“ Roman gab Deniz einen gespielten Klaps auf den Kopf. „Hier, sowas soll ja das Denkvermögen steigern.“ Roman konnte nur noch den Kopf über seinen Freund schütteln. „Dann muss ich mir also keine Sorgen machen?“ Deniz schaute ihn verlegen von der Seite an. Roman konnte die Frage allein schon gar nicht fassen. Doch dann sprang plötzlich die Erinnerung an Anette und ihre eine Nacht in seinen Kopf. Und wie Deniz da so verzweifelt und traurig saß. Er konnte ihm einfach nicht böse sein. „Natürlich nicht, du Dummerchen. Ich will im Leben nichts mehr von Frauen. Außerdem.. Ich hab ja dich.“ Mit diesen Worten beugte er sich über Deniz und gab ihm einen langen und leidenschaftlichen Kuss. „Reicht dir das als Beweis?“ flüsterte er ihm ins Ohr. „Hmm, ich glaube, so ganz überzeugt bin ich noch nicht.“ Deniz lächelte Roman schelmisch an und seine dunkeln Augen verrieten Roman sofort, was sein junger Freund jetzt wollte. Langsam ließ er seine Hände unter Deniz T-Shirt wandern, während sein Mund wieder sein Gegenstück suchte. Und als die beiden in trauter Zweisamkeit ihren Nachmittag verbrachten, ahnte noch keiner von ihnen, wie richtig Deniz mit seinen Befürchtungen liegen sollte.

Dero - OneShot

Kleiner OneShot zu Dero. Basiert mal ausnahmsweise auf der Realität, also auf der Serie.


Frühling, Sommer, Herbst und Winter

Es war Sommer, als er seinen wunderschönen Eishockeyspieler das erste Mal sah. Es hatte ein Blick genügt, um zu wissen, dass dies sein Schicksal sein würde. Ein Blick in die fast schwarzen Augen und er war verloren.

Es war Herbst, als er den Kampf um seine Liebe endlich gewann. Eifersucht hatte ihn alles vergessen lassen, Eifersucht hatte ihn zu diesem ersten Kuss gebracht und Eifersucht hatte ihn zum glücklichsten Menschen auf der Welt gemacht.

Es war Winter, als ihre Liebe langsam starb. Sie erfror an den Missverständnissen, sie starb an den Lügen. Er hatte sich oft gewünscht, dass es diesen Tag im Sommer nie gegeben hätte, dass dieses Schicksal an ihm vorbeigezogen wäre. Aber in der hintersten Ecke seines Herzens wusste er, dass man diesem Schicksal nicht entgehen konnte.

Es war Frühling, als das Schicksal endlich ihren Weg an die Oberfläche fand. Wie eine kleine Knospe blühte ihre Liebe wieder auf. Er wusste, dass er ohne ihn nicht leben konnte. Und er wusste jetzt endlich auch, dass es ihm genauso ging.

JPC - A new life - Part 1

Dann wollen wir doch mal gleich brav das Fanfic posten anfangen. *lach. Ist ja schießlich der Grund, warum ich hier bin. Meine erste ist eine über JPC aus Hollyoaks. Das ganze fängt bei der Flughafenszene an und ist irgendwie meine ganz eigene Interpretation, was da hätte passieren müssen. Wer die besagte Szene nicht kennt:


A new life - Part 1

Langsam drehte sich Craig vom Check Inn Schalter weg. Er hatte nicht mal eine Ahnung, wie er hierhin geraten war oder gar, wie er das Einchecken hinter sich gebracht hatte. Und auch jetzt taten seine Füße automatisch das Notwendige. Immer einen Schritt von den nächsten. Und jeder Schritt brachte ihn nur weiter vom ihm weg. Aber nein, nur nicht daran denken. Plötzlich konnte er die Rolltreppe unter sich spüren, das geriffelte Blech, das ihn langsam in die Höhe zog. Er seufzte schwer und schloss die Augen. Und da war er. Der Mann mit den blausten Augen der Welt, der Mann, dessen Lachen ihn in seinen Grundfesten erschüttern konnte und der Mann, der sein Leben komplett und für immer verändert hatte. Er konnte sein Gesicht vor ihm sehen. So genau, als wenn er vor ihm stehen würde. Und er konnte wieder die Tränen sehen. „Ich verdiene mehr.“ Wie ein Messer fuhr ihm der Schmerz in die Brust, so dass ihm die Luft wegblieb. Er öffnete die Augen und schnappte verzweifelt nach Luft. Nein, so durfte das nicht enden. So konnte er ihn nicht gehen lassen. Er liebte diesen Mann, er liebte John Paul McQueen und er würde alles versuchen, um ihn nicht aus seinem Leben verschwinden zu lassen. Abrupt drehte er sich um und rannte die Rolltreppe wieder hinunter. Die Passanten, die er dabei anrempelte und schubste, bemerkte er nicht. Er musste zu ihm. Jetzt. Sofort. Es war ihm egal, dass er seinen Flug in seine neue Heimat verpassen würde. Es war ihm egal, dass sein gesamtes Hab und Gut grade auf dem Weg nach Dublin war. Es war alles egal. Es zählte nur noch John Paul. John Paul und seine Liebe zu ihm.


Wieder schaute er in den Himmel. Ein weiteres Flugzeug schwebte über seinem Kopf seinem Bestimmungsort entgegen. Ob eine dieser Maschinen wohl nach Dublin flog? John Paul seufzte schwer und schloss die Augen. Er hatte es nicht weit gebracht, nachdem er Craig in der Abflughalle stehen gelassen hatte. Grade mal bis vor das große Glasgebäude. Aber er hatte nicht weitergehen können. Warum, wusste er nicht so genau. Vielleicht weil er in der hintersten Ecke seines Herzens doch noch hoffte, dass Craig ihm nachlaufen würde. Ihn zurückhalten würde. Ihm sagen, dass er einen Fehler machte. Ihn küsste. Doch er wusste, dass dies nicht geschehen würde. Er kannte Craig. Das war nicht seine Art. Aber wieso stand er dann hier? Vielleicht weil er noch nicht den Gesichtern seiner Familie entgegentreten konnte? Den Gesichtern, die alle Mitleid zeigen würde, aber viel schlimmer, die den Ausdruck von „Wir haben es doch gewusst.“ nicht unterdrücken würden können. Nein, dafür war er noch nicht bereit. Noch nicht. Also stand er weiter vor dem Gebäude. Vielleicht war hier das ganze Geschehen auch noch unwahr. Wenn er diesen Flughafen verlassen würde, dann würden alle Geschehnisse der letzten Stunde unweigerlich wahr sein. Ja, er hatte Craig Dean verlassen. Die Liebe seines Lebens. Und warum? Wegen eines einzigen Kusses. John Paul wusste, dass es nicht nur der Kuss gewesen war. Er wusste, dass dies nur der letzte Funke gewesen war. Aber es war einfacher, alles auf diesen Kuss zu schieben. Einfacher? Vielleicht war es auch schmerzhafter. Aber John Paul war es egal. Er wollte leiden. Er musste den Schmerz fühlen. Denn dieser zeigte ihm wenigstens, dass er noch am Leben war. Aber was war das für ein Leben, wenn dieses Leben bedeutete, dass Craig Dean nicht mehr bei ihm war?


Ein plötzlicher Schubs gegen seine Schulter ließ John Paul aus seinen Gedanken aufschrecken. „Entschuldigen Sie. Ich hab Sie…“ Eine wohlbekannte Stimme ließ ihn erschauern. Ungläubig schaute er hoch. „Craig?“ Dieser starrte den Mann, den er so liebte, nur mit erschrockenem Gesicht an. „John Paul. Was..? Ich meine, wieso..?“ Craig hatte nicht mit einem so schnellen Wiedersehen gerechnet. Er hatte sich Worte zusammensuchen wollen. Vielleicht auf der Taxifahrt zurück nach Hollyoaks. Doch nun stand er vor ihm und bekam kein einziges über seine Lippen. John Paul fand als erstes seine Fassung wieder. „Warum sitzt du nicht in dem Flugzeug?“ Craig holte tief Luft und schloss die Augen. Mit dem restlichen Mut, den er noch besaß, antwortete er: „Weil ich etwas wichtiges vergessen habe.“

(PS. Ich kann im übrigen voller Stolz sagen, dass dies die erste deutschsprachige Fanfic zu den beiden Schnuckels ist. :-) )

Dero - Your Song

Mein neustes Fanvideo. Nachdem ich durch Torchwood auf diese wunderbare Perle von Song gestossen bin (der wunderbare Mister Barrowman hat es in einer TV-Show gesungen. Ich wäre fast vom Sofa gefallen vor laute Begeisterung), musste ich dazu ein Fanvid machen. Und irgendwie passte es so gut zu Dero. Aber schaut doch einfach selber..

Tada...

Ha, jetzt hab ich also auch eins: ein Blog. Aber da meine Fanaktivitäten mittlerweile einfach das Maß an normaler Schreiberei sprengen, dachte ich mir, es ist vielleicht ganz nett, wenn ich ein eigenes, kleines Reich hätte. Und da hätten wir es ja auch schon. :-) Ich wünsche allerseits viel Spaß damit.